Vorhaben-Nr. 2006-01
Neubau Washingtonplatz und Europaplatz am neuen Berliner Hauptbahnhof

Auftraggeber: STAVE GmbH, Heidelberger Str. 65-66, 12435 Berlin
Tel.: 030-48492611
Email: info@stavegmbh.de

Zeitraum: Februar bis Juni 2006

Anfang 2006 erhielten wir eine Anfrage der STAVE GmbH in Berlin bezüglich Verstärkung der Bauleitung während der Realisierung des Neubaus der südlichen (Washingtonplatz) und nördlichen (Europlatz) Bahnhofsvorplätze sowie der dazugehörigen Zu- und Vorfahrtsstraßen. Natürlich wurde dieser Auftrag durch Dipl.-Ing. Thomas Renner sofort erfolgreich verhandelt und vertraglich gebunden, denn die direkte Involvierung in die Abläufe eines Tiefbauunternehmens sicherte einen erheblichen Erfahrungszuwachs bei der Beurteilung von technologischen und wirtschaftlichen Vorgängen für zukünftige Planungsvorhaben. Außerdem ist die direkte Mitwirkung an der Realisierung eines so bedeutenden Bauvorhabens im Herzen der deutschen Hauptstadt ein erheblicher Imagegewinn.

Herr Dipl.-Ing. Thomas Renner verlegte im Realisierungszeitraum seinen Arbeitsplatz also nach Berlin und koordinierte von dort die Arbeit der drei bei STAVE GmbH angestellten Bauleiter, war für die Logistik der Materialanlieferungen zuständig und hielt den Kontakt zu Örtlicher Bauleitung und Projektsteuerung des Senats von Berlin.

Bei Baubeginn im Februar 2006 hatte das ausführende Unternehmen mit widrigsten Witterungsbedingungen (Frost, Schnee, Eis etc.) zu kämpfen:

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Interessant war der Einsatz ungewöhnlicher hochwertiger Bauteile und Materialien, wie zum Beispiel Schlitzrinnenentwässerungselemente aus Edelstahl oder Stufen aus schwarzem (aus Afrika importiertem) Granit für eine Freitreppenanlage:

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Gut zu wissen, dass auch die Abwehr eventueller terroristischer Angriffe durch Errichtung von Spezialpollern als besonderer Anprallschutz für die Tragkonstruktion der Bahnhofsbauten vorgesehen wurde:

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Und so sahen Washingtonplatz und Europaplatz kurz nach der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs aus:

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Diese Platzgestaltung ist aber ein Provisorium. Sobald die entsprechenden Mittel zur Verfügung stehen, ist eine qualitative Aufwertung der Platzflächen durch Einsatz von Natursteinbändern und farblich anders gestalteten Oberflächenbefestigungen sowie Kunstbauten vorgesehen.

Neben den Arbeiten an Washington- und Europaplatz sowie den dazugehörigen Straßen wurden Tiefbau und Freiflächengestaltungsleistungen für die Vivico Real Estate GmbH (Immobiliengesellschaft der Deutschen Bahn AG) erbracht. Dies betraf eine Teilfläche des Washingtonplatzes, auf dem der Informationspavillon der Vivico mit einem Café errichtet wurde:

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